Meisterwerke aus Holz: die Renaissance der Holzdecke

In den 60er Jahren hatte die Holzdecke ihre prominenteste Zeit und hat sich bis heute, trotz altmodischem Image, nie ganz verabschiedet. Viele kenne sie aus dem Haus ihrer Großeltern. Damals hat sie die dort herrschende Wärme und Geborgenheit untermalt.

beautiful modern attic interior. 3d design concept.

© Victor Zastol’skiy

Altmodisch? Negative Meinungen zur Holzdecke sind längst überholt. Heute gibt es sie in vielen Farben, Formen und für nahezu jeden Geschmack in der passenden Variante.

Die zahlreichen Vorteile sprechen für sich. Angefangen bei der Akustik: Schrille Geräusche werden geschluckt und der Trittschall gemindert. Drüber hinaus verbessert eine Holzdecke das Raumklima. Überschüssige Feuchtigkeit wird aufgenommen und bei Bedarf wieder abgegeben. Das regelt die Holzdecke von alleine und der Luftfeuchtigkeitsmesser wird überflüssig. Nicht zu vergessen ist der ökologische Faktor: Bei der Holzverarbeitung fallen nur wenig Abfallstoffe an. Das macht sie zu einer umweltbewussten Alternative im Gegensatz zu Kunststoffen.

Modern, puristisch, edel oder traditionell: Diese Wörter benutzen heutige Holzdecken-Fans, wenn Sie über die verschiedenen Typen sprechen. Ein schlichtes, weißes Interieur wird durch eine glatte, dunkelbraune Holzdecke perfekt in Szene gesetzt. Das Gesamtbild wirkt dadurch edel und hochwertig. Eine rustikale Holzdecke, deren Maserung durchscheint, verleiht einer schlichten Einrichtung Wärme. Mit Teilverkleidungen können Sie Besonderheiten in der Baustruktur hervorheben und somit unscheinbare Erker zu neuem Leben erwecken.

Damals und auch Heute: Wussten die Leute das Aussehen und die Vorteile der Holzdecke zu schätzen. Was damals Trend war, kommt immer wieder zurück, so auch die Holzdecke.

Übrigens: Hier und hier ein paar Impressionen, wie Holzdecken heutzutage aussehen können.